Handball bei Hannover 78

Der Grundstein für diese noch junge Abteilung von Hannover 78 wurde im Jahre 2004 gelegt.

Mit Ehrgeiz und Kampfgeist zum Erfolg!

Das haben sich auch in dieser Saison die Handballmädchen der weiblichen C-Jugend vorgenommen.

Nach der letzten, sehr lehrreichen Saison, die unter anderem aus Niederlagen und Unmut bestand, haben wir uns in der langen Sommerpause auf die bevorstehende Saison vorbereitet. Wir mussten anfangs mit personellen Verlusten kämpfen, da zwei unserer Spielerinnen aufgrund ihres Alters nicht länger spielberechtigt waren. Darüber hinaus war es für viele unserer Spielerinnen die erste Spielsaison in ihrer Handballkarriere, weshalb sich die damalige Lage zuspitzte. Doch der Zuwachs von insgesamt drei neuen Spielerinnen sorgte für neue Perspektiven und Motivation. Dies hatte zur Folge, dass die hohe Trainingsbeteiligung und Trainingsbereitschaft für ein effektives Training und eine kontinuierliche Steigerung der individuellen Stärken sorgte.

Die Leistungssteigerung der einzelnen Spielerinnen bewiesen die Mädchen bei ihrer ersten Begegnung gegen den TVE Sehnde. Der Gegner TVE Sehnde galt als Favorit und überlegenster Gegner unserer Spielklasse. Doch unsere Handballmädchen machten es dem Gegner nicht leicht. Das Spiel war bis zur letzten Spielminute hochspannend und die Mädchen konnten ihr Können unter Beweis stellen. Allerdings reichte das Spiel nicht für einen Sieg aus. Dies sorgte dafür, dass wir in den nächsten Trainingseinheiten versuchten, an unseren Schwächen zu arbeiten und in den darauf folgenden Spielen unsere Stärken unter Beweis zu stellen. Dies gelang uns bereits in unserem zweiten Spiel gegen den TKJ Sarstedt. Wir spielten mit viel Kampf und Ehrgeiz, sodass es uns gelang einen hohen Sieg zu erzielen. Mit diesem Erfolg und Siegeswillen stiegen wir auch in die nachfolgenden Spiele ein. Wir konnten alle, bis auf drei Spiele, für uns entscheiden, einige sogar sehr deutlich. Dies sorgt dafür, dass wir in dieser Saison einen wohlverdienten zweiten oder dritten Platz erlangen werden. Auf welchem Platz wir letztendlich stehen werden, wird sich in dem letzten Spiel gegen den HSG Laatzen/Rethen entscheiden müssen… es wird also noch einmal spannend!

An dieser Stelle muss ich sagen, dass die Mädchen der weiblichen C-Jugend sehr stolz auf sich sein können, gleich wie das Endspiel ausgehen wird. Sie haben sich weder von den Niederlagen der vorherigen Saison, noch von dem anfänglichen Unmut beeinflussen lassen. Die Mädchen freuen sich auf die nächste Saison, zumal zwei unserer Spielerinnen wieder spielfähig sein werden und uns nicht nur beim Training, sondern wieder auf dem Spielfeld unterstützen werden. Die nächste Saison werden wir dann mit ganzen 16 Spielerinnen starten, was gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sind. Ich bin stolz darauf, eine Mannschaft zu trainieren, in der Teamgeist, Fairness und Ehrgeiz an erster Stelle stehen.

Doch bevor wir uns auf die nächste Saison vorbereiten, werden wir im August beim heißbegehrten Beach-Handball-Turnier in Cuxhaven antreten. Ich kann es kaum erwarten, unsere Motivation, unseren Willen und unseren Teamgeist auch beim Beachhandballturnier unter Beweis zu stellen!


Autor: Alessia di Silvestro; 26.04.2016


Wer zuletzt lacht... wJC Meister Landesliga Süd 2013/14

„Wer zuletzt lacht, lacht am Besten – Herzlichen Glückwunsch, Mädels!“ Das Transparent der Elternschaft anlässlich des letzten Punktspiels der Saison fasst die erfolgreiche Spielzeit der weiblichen C-Jugend treffend zusammen. Es war nicht immer leicht und wir sind in den vergangenen Monaten als Team durch einige sportliche und persönliche Hochs und Tiefs gegangen.

Am Samstag, 22.03.2014 konnten wir jedoch letztendlich den Staffelsieg in der Landesliga Süd bejubeln. Alle Mädels – egal ob verletzt oder direkt von der Skifreizeit zurückkehrend – waren noch einmal dabei und haben einmal mehr gezeigt, was Teamgeist bedeutet. Und letztendlich war es auch genau dieser, der uns durch die nicht immer leichte Saison getragen hat.

Die größte Belohnung für diese tolle Mannschaftsleistung ist neben den HVN-Meister-T-Shirts samt Wimpel und Ball die Teilnahme an der Niedersachsen-/Bremenmeisterschaft vom 29.-30.03.2014 in Oldenburg. Dort werden wir uns an zwei Tagen mit den besten Teams aus ganz Niedersachsen und Bremen messen können. Wir hoffen, dass das Wochenende die erfolgreiche Saison gelungen abrundet und wir einige spannende Partien erleben werden.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an die Sponsoren, die eine neue Videokamera für die Mannschaft gespendet haben sowie einen Teil der Kosten für das Wochenende in Oldenburg übernehmen.

Premiere beim Sportscheck Nachtlauf

Am 19.09.2013 startete erstmalig eine bunt gemischte Truppe aus Spielerinnen der weiblichen C- und A-Jugend sowie Geschwistern, Eltern und Freunden beim 5km langen Sportscheck Nachtlauf durch Hannovers Innenstadt. Sogar ein Großvater war dabei, der 78 in der Altersklasse Ü65 vertrat. Unter der lautstarken Anfeuerung der mitgereisten Eltern, tausenden Hannoveranern und zahlreichen Sambatrommlern verbesserten beinahe alle Läufer ihre persönlichen Bestzeiten, die zuvor im Training aufgestellt worden waren.

Stärkste 78er-Läuferin war dabei die A-Jugendliche Melanie Rusteberg, die in der Altersklasse U20 den 9. Platz belegte. Vor allem erreichten jedoch alle Läufer unverletzt, glücklich, zufrieden und ziemlich geschafft das Ziel. 2014 wird es mit Sicherheit eine Neuauflage geben und vielleicht haben dann ja auch weitere Handballer und 78er der anderen Abteilungen Lust, sich der bunt gemischten Laufgruppe anzuschließen.

Linda Wein

Wahnsinn! Weibliche C-Jugend gewinnt HVN-Beachmeisterschaft

Die Mädels der weiblichen C-Jugend nahmen vom 29.6.-1.7.2012 an der inoffiziellen Niedersachsenmeisterschaft im Beachhandball teil und konnten sich gegen 23 Teams aus ganz Niedersachsen durchsetzen.

Gestartet waren die 78-erinnen in Cuxhaven in zwei Teams, so dass jede Spielerin ausreichend viele Spielanteile hatte. Beide Mannschaften schlugen sich in der Vorrunde am Samstag gut; während sich Team 78°Dünenfieber II mit fünf überragenden Siegen für das Viertelfinale qualifizieren konnte, schied Team 78° Dünenfieber I hingegen leider in einer sehr starken Vorrundengruppen aus. Nichts desto trotz unterstützten die Mädels ihre Mannschaftskameradinnen am Folgetag vom Spielfeldrand aus und zeigten so wieder einmal, was für eine tolle und geschlossene Mannschaft sie sind.

Team 78 II konnte sich am Sonntag dann zunächst im Viertelfinale gegen die Auswahl des Northeimer HC durchsetzen; beide Halbzeiten gewannen die 78-erinnen deutlich. Ein ähnliches Bild zeigte sich im Halbfinale gegen die Mannschaft des HV Lüneburg, auch wenn das Ergebnis in dieser Partie etwas knapper ausfiel– die drei Torhüterinnen Sarah, Luisa und Hanna hielten gut und erzielten im Angriff wichtige Torwart-Tore, die beim Beachen doppelt zählen. So konnte nach einer intensiven Partie der Finaleinzug gefeiert werden.

Im Finale galt es dann, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und die über das Wochenende „gesammelten“ Blessuren und Wehwehchen auszublenden. Gegner war kein geringerer als die erste Mannschaft des TV Oyten – ein großer Name im Mädchen- und Frauenhandball. Die erste Halbzeit wurde von den 78-erinnen ein wenig verschlafen und mit zwei Zählern verloren; es fehlte das letzte Stück Einsatz und die zahlreichen technischen Fehler taten ihr Übriges. Nach einer recht deutlichen Halbzeitansprache fing sich das Team jedoch: die von Nina und Vanessa gesteuerte Abwehr arbeitete gut und im Angriff brachten uns vor allem die „einfachen“ Tore von Finja, Rebecca, Efi und Chiara in Führung. Am Ende der zweiten Halbzeit stand es 13:9, so dass das Penaltywerfen entscheiden musste.

Die Nerven lagen bei beiden Teams blank – ging es doch um den Turniersieg und nicht zuletzt um die beliebten „Sieger“-Shirts. Fünf Werferinnen traten im „Einer gegen den Torwart-Modus“ aus beiden Teams an – Rebecca startete und verwandelte sicher. 1:0 für uns. Es folgten vier Fehlversuche der Oytener Mädchen und drei der 78-erinnen. Nun musste Luisa ran und konnte den letzten Penaltywurf verwandeln, 2:0 für 78. Lediglich ein Trickwurf hätte Oyten nun noch retten können – dies gelang nicht und so war der Jubel der 78-erinnen am Ende eines Herzschlagfinales unbändig.

Es ist schon beinahe unheimlich, was den Mädels in den vergangenen Wochen alles geglückt ist: die punktverlustfreie Relegation zur Landesliga, der 2. Platz in Bothfeld und nun noch der Beachmeistertitel – und dies alles als jüngerer Jahrgang! Die positiven Ergebnisse machen auf jeden Fall Lust auf mehr.. die Saison kann starten!

Team 78 II konnte sich am Sonntag dann zunächst im Viertelfinale gegen die Auswahl des Northeimer HC durchsetzen; beide Halbzeiten gewannen die 78-erinnen deutlich. Ein ähnliches Bild zeigte sich im Halbfinale gegen die Mannschaft des HV Lüneburg, auch wenn das Ergebnis in dieser Partie etwas knapper ausfiel– die drei Torhüterinnen Sarah, Luisa und Hanna hielten gut und erzielten im Angriff wichtige Torwart-Tore, die beim Beachen doppelt zählen. So konnte nach einer intensiven Partie der Finaleinzug gefeiert werden.

Im Finale galt es dann, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und die über das Wochenende „gesammelten“ Blessuren und Wehwehchen auszublenden. Gegner war kein geringerer als die erste Mannschaft des TV Oyten – ein großer Name im Mädchen- und Frauenhandball. Die erste Halbzeit wurde von den 78-erinnen ein wenig verschlafen und mit zwei Zählern verloren; es fehlte das letzte Stück Einsatz und die zahlreichen technischen Fehler taten ihr Übriges. Nach einer recht deutlichen Halbzeitansprache fing sich das Team jedoch: die von Nina und Vanessa gesteuerte Abwehr arbeitete gut und im Angriff brachten uns vor allem die „einfachen“ Tore von Finja, Rebecca, Efi und Chiara in Führung. Am Ende der zweiten Halbzeit stand es 13:9, so dass das Penaltywerfen entscheiden musste.

Die Nerven lagen bei beiden Teams blank – ging es doch um den Turniersieg und nicht zuletzt um die beliebten „Sieger“-Shirts. Fünf Werferinnen traten im „Einer gegen den Torwart-Modus“ aus beiden Teams an – Rebecca startete und verwandelte sicher. 1:0 für uns. Es folgten vier Fehlversuche der Oytener Mädchen und drei der 78-erinnen. Nun musste Luisa ran und konnte den letzten Penaltywurf verwandeln, 2:0 für 78. Lediglich ein Trickwurf hätte Oyten nun noch retten können – dies gelang nicht und so war der Jubel der 78-erinnen am Ende eines Herzschlagfinales unbändig.

Es ist schon beinahe unheimlich, was den Mädels in den vergangenen Wochen alles geglückt ist: die punktverlustfreie Relegation zur Landesliga, der 2. Platz in Bothfeld und nun noch der Beachmeistertitel – und dies alles als jüngerer Jahrgang! Die positiven Ergebnisse machen auf jeden Fall Lust auf mehr.. die Saison kann starten!