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Liebe Clubkameradinnen und Clubkameraden,

der aktuelle Veranstaltungskalender für 2018 ist da.
Wir hoffen, es ist wieder für jeden etwas dabei.
Wünsche oder Vorschläge gern an astrid.lippmann@hannover78.de

Der aktuelle Veranstaltungskalender 2018
"78er Freizeit"

Der Scrabble-Treff am Nachmittag

Für Freunde des Wortes und leidenschaftliche Wortakrobaten

HAZ vom 04.04.2018:

"Jeden Monat treffen sich Wort-Enthusiasten zum Scrabbeln im Vereinsheim von Hannover 78 – darunter auch ein Profi Von Juliane Kaune

Sein Lieblingswort ist „Sequoia“. Das liegt nicht daran, dass der gleichnamige kalifornische Mammutbaum Sebastian Herzog botanisch besonders fasziniert. Ihm kommt es auf andere Qualitäten an. „Es ist das kürzeste Wort im Duden, in dem alle Vokale enthalten sind.“ Und es ist ein Wort mit sieben Buchstaben, die – strategisch schlau auf einem Scrabble-Brett abgelegt – mit einem einzigen Spielzug 128 Punkte einbringen. Noch Fragen? 

Herzog weiß viel über Worte. Unglaublich viel. Denn seit mehr als vier Jahrzehnten spielt er Scrabble. Angefangen hat die Leidenschaft, als er gegen seine Eltern auf der Terrasse antrat. „Da habe ich immer verloren“, erinnert er sich. Heute ist der 55-jährige Ricklinger einer der besten deutschsprachigen Scrabble-Spieler, auf der offiziellen ELO-Rangliste steht er auf Platz 4. Er ist Gründer und Präsident des Vereins Scrabble Deutschland, der seit 2005 bundesweit, in Österreich und in der Schweiz Turniere organisiert. Im Auftrag der Herstellerfirma Mattel hat er die derzeit gültigen Scrabble-Regeln verfasst. Und er ist der zentrale Kontaktmann zur Redaktion des Dudens. Schließlich ist das aktuell rund 145 000 Stichworte umfassende Wörterbuch die Grundlage für das Regelwerk der Turnierspieler.

„Der Duden ist die Bibel“, sagt Werner Tiede und blättert in einem der dicken gelben Bände, die auf den Tischen liegen. Einmal im Monat treffen der 62-Jährige und ein Dutzend Gleichgesinnter sich zum Scrabbeln in der Vereinsgaststätte von Hannover 78. Allerdings trainieren die wenigsten dort für Turniererfolge – sie kommen vor allem wegen des Spaßes am Spiel. „Als Kind habe ich eine Scrabble-Infusion mitbekommen, die hält bis heute an“, sagt Sozialpädagoge Tiede mit einer Spur Selbstironie. Sein Scrabble-Partner Eckhard Brekenkamp hat das Spiel erst im Jahr 2000 kennengelernt. Doch er kann sich die Buchstabensteine aus seinem Leben inzwischen auch nicht mehr wegdenken: „Ich habe immer Probleme, das meiner Frau und meiner Tochter zu erklären, die bekommen da eher eine Gänsehaut“, gibt der Programmierer mit einem Schmunzeln zu. 

„Brr“, „Rucksens“, „Cure“ – auf dem Spielbrett sind Wörter zu lesen, die nicht gerade so klingen, als seien sie ein korrekter Bestandteil der deutschen Sprache. Doch der Duden gibt den beiden recht. Mit Triumph in der Stimme erklärt Tiede: „Rucksen ist die substantiverte Form eines älteren Wortes für gurren, und Rucksens ist der Genitiv.“ Die Grammatik muss man als Scrabble-Spieler durchaus beherrschen. Mit dem Ausruf „Brr!“ bringt der Reiter ein Pferd zum Stehen, und ein Curé ist ein französischer Geistlicher, der ebenfalls Eingang in den deutschen Duden gefunden hat – nur begnügt man sich beim Scrabble mit einem einfachen E-Buchstabenstein am Wortende.

„Alles korrekt“, urteilt Sebastian Herzog. Bei Turnieren der Topspieler ist er Schiedsrichter, beim Monatstreffen im Vereinslokal muss er nicht allzu streng sein. Er freut sich über jeden, der Scrabble spielt, und gern würde er noch mehr Jüngere für das Wörterlegen begeistern. Unter den 150 Mitgliedern von Scrabble Deutschland sind einige unter 30, die meisten aber zwischen 50 und 70 Jahre alt. Die Erfolge der deutschen Schülermeisterschaften, die der Verein zwischen 2005 und 2007 ausrichtete, waren offenbar nicht nachhaltig.

Dabei sei Scrabble ein unglaublich vielseitiges Spiel, schwärmt Herzog. „Es kommt nicht nur auf den Wortschatz an. Man braucht auch ein gutes Auge, um zu erkennen, wo sich ein Wort am besten anlegen lässt.“ Taktik und Strategie spielten eine Rolle, „keineswegs nur Glück, wie meine Frau immer meint“. Etwas rechnen sollte man auch können, um zu überschlagen, welche Bonusfelder die meisten Punkte bringen. Parallel zur analogen Welt des Scrabble gibt es im Übrigen längst virtuelle Varianten: „Ich trainiere nur online“, sagt Herzog. Jeden Tag spielt er über ein Internetportal ein bis zwei Stunden, meist ein halbes Dutzend Partien gleichzeitig. 

Es gebe auch Spitzenspieler, die lange Wortlisten aus dem Duden auswendig lernten, „zum Beispiel alle Wörter, an denen an dritter Stelle ein Y vorkommt“. Die 77 zulässigen Wörter mit zwei Buchstaben parat zu haben, sei nicht allzu schwer – bei den dreibuchstabigen sind es immerhin schon 657. Die offizielle Turnierwörterliste umfasst exakt 181 603 bis zu neunbuchstabige Wörter. Herzog hat mitgeholfen, sie zu aktualisieren. Dafür mussten auch die 5000 Wörter abgeglichen werden, die in der 27. Auflage des Dudens neu hinzugekommen sind. „Da sind ein paar schöne Neuzugänge dabei“, freut er sich. „Hygge zum Beispiel, das dänische Wort für Gemütlichkeit. Oder das berlinerische icke.“  

Woher hat er all die Zeit für Scrabble? „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht.“ Der gelernte Fotolaborant, der auch als Croupier im Casino gearbeitet hat, ist seit fast zwei Jahrzehnten professioneller Rätselerfinder. Neben Kreuzworträtseln und Denksportaufgaben, die er für diverse Publikationen austüftelt, investiert er den größten Teil seiner Arbeitszeit in Scrabble-Rätsel, die in der Wochenzeitung „Die Zeit“ erscheinen. Unterm Strich, sagt er, könne er von Scrabble leben.

Frank Buchenau geht noch seinem Brotberuf nach. Der Geschichts- und Spanischlehrer ist stets beim Scrabble-Monatstreff dabei. „Früher habe ich nur Schach gespielt“, sagt er. Nun debattiert er darüber, ob es das Wort „muttere“ gibt. Eine Variante von „bemuttern“ in der Befehlsform vielleicht? Der Duden und Herzog sagen nein. Gisela Prodehl und Ulrich Lübke machen es weniger kompliziert. Er hat mit den drei Buchstaben S, E und X begonnen, sie hat das Wort Examen angelegt. „Das da drüben sind die Cracks, da können wir nicht mithalten“, meint die 77-Jährige, die das Spiel als „Anregung für die grauen Zellen“ schätzt. 

Herzog hat da noch einen ganz anderen Tipp: Myxödem. Klingt nicht gut. Ist eine chronische Krankheit. Aber mit 32 Punkten Wortwert. Und wenn man dann noch auf die Bonusfelder kommt...

Der nächste Scrabble-Treff ist am Freitag, 27. April, um 15 Uhr in der Vereinsgaststätte von Hannover 78, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 2."

78er Golf-Turnier 2017

Sollten die Bilder nicht so laufen klick einfach hier

Hügelig war es, windig und viel Spaß hat es gemacht

17.Juni 2017: Golfclub Rehden SiebenBerge, unweit von Alfeld. Dieses Mal Spielort für das Golfturnier der 78er. Zum 11. Mal in Folge trafen sich golfspielende Mitglieder, Freunde und Sponsoren. „ Das hat schon Tradition“, so Vorstandsmitglied Christa Zipprich bei der Begrüßung der 34 Spieler. Zipprich vertrat Präsident Günter Küster, der beruflich verhindert war.

In drei Handicap-Klassen spielte man:

A-Gruppe HcP 0,4 bis 18,4

1.Harald Köditz 36 Punkte HcP 18.0

2. Jutta Köditz 35 Punkte HcP 16.8

B-Gruppe HcP 18,5 bis 29,4

1. Wolfgang Bade 33 Punkte HcP 20,4 2.

2. Dr. Andreas Thomaschewski 32 Punkte HcP 18.5

C-Gruppe HcP ab 29.5

1. Jens Grote 63 Punkte HcP 54

2. Hans-Werner Frühauf 36 Punkte HcP 54

Das Spiel war nicht vorgabewirksam, sonst hätte „Neuling“ Jens Grote aus der Hockeyabteilung einen großen Sprung nach vorn gemacht.

Die Bruttowertung ging an Jutta Köditz und an Niall Janotta, jeweils 18 Punkte.

Den Wettbewerb „Nearest tot he pin“ gewann bei den Damen Anke Reihs mit 13,10 Metern und bei den Herren Felix Krull mit 2,75 Metern. Krull, ehemaliger 56-facher Hockey-Nationalspieler nahm zum ersten Mal, auch in seiner Funktion als neuer Niedersächsischer Verbandspräsident, teil.

Für die vielen Preise ist zu danken: Sanitär-Küster, expert, Jutta Köditz, Dieter Scholing, Frank Lüer, Jens Grote VGH, Theun Langendijk, Gastronomie 78, vamos-Reisen, Dr. Wolfgang Lindel und Murat Singin VGH.

Ein Dankeschön geht auch an das Sekretariat mit Carlo Bornemann und die Greenkeeper des Clubs. Danke auch an die Gastronomie. „ Es hat uns gut gefallen“ so Astrid Lippmann, Siegfried Aberle und Theun Langendijk vom Organisationskomitee.

Schon jetzt wird für 2018 geplant: Wieder soll in einem anderen Club gegolft werden. Burgdorf oder Bad Salzdetfurth hat man ins Auge gefasst.

TEXT: Siggi Aberle FOTOS: Ingolf Rieck

78er im Energiemuseum Nov. 2016

13. Lönsabend 04.Nov. 2016

Reinhard Rawe sprach zu den 78ern Am 4. November lief bei den 78ern wieder ihr Lönsabend. Seit 13 Jahren führt der Verein diesen Traditionsabend durch. 72 Teilnehmer waren dabei. Den Festvortrag hielt der Vorstandsvorsitzende des LandessportBundes Niedersachsen Reinhard Rawe. Thema: Die Zukunft der deutschen Vereinslandschaft. Mehr dazu im Clubmagazin. Zur guten Organisation kam ein feines Menu, guter Service und eine unterhaltsame Atmosphäre. Unter den Gästen auch Sponsoren und besondere Freunde des Vereins. Die musikalische Untermalung lag bei der A Capella-Gruppe vis a vis aus Lehrte. Schon im Januar 2017 will sich das Organisationskomitee zusammensetzen, um gerade auf dem Gebiet der Musik ein paar neue Ideen einzubringen. Der neue Termin ist der erste Freitag im November 2017. Zu danken ist für die Vorbereitung des Abends Siegfried Aberle, Heide und Günter Küster, Jörg Podzelny und Angelika Fiß. Zu danken ist Vizepräsident Torsten Gehrke, der die Moderation übernommen hatte. Siegfried Aberle Fotos: Ingo Rieck

78er Golfen 2016

Abschlagfotos GruppenFotos Clubhaus

Thilo Schirmer spielt Eagle auf Fünfer-Bahn

Zum 10.Mal trafen sich 78er und Freunde zum Jubiläumsturnier im Golfclub Isernhagen. Einer konnte besonders „jubilieren“: Ex-Hockeyspieler Dr. Thilo Schirmer. Gewöhnlich braucht man fünf oder mehr Schläge, um ein Par 5 mit gut 500 Metern zu spielen. Thilo hatte einen besonderen Lauf: Ganze drei Schläge brauchte er, um den Ball ins Loch zu spielen. Das nennt man in der Golfersprache einen Eagle. „ Das kommt doch sehr selten vor“, freute sich Spielleiter Theun Langendijk,“ Glückwunsch. Das war super“.

Rekordbeteiligung

38 Golfer hatten die Einladung angenommen. „ Das ist Rekord,“ freute sich Präsident Günter Küster,“ ein großes Dankeschön an die Organisatoren Siegfried Aberle, Theun Langendijk und Astrid Lippmann“. Ein Dank geht auch an den Golfclub in Isernhagen. „ Tolles Sekretariat, tolle Küche und ein tolles Serviceteam und eine ganz tolle Anlage“.

Bruttosieger Bernd Winckler spielte 42 Netto – und 23 Bruttopunkte. In den drei Wettbewerbsgruppen waren Harald Köditz (Gruppe A), Akki Giesecke (Gruppe B) und Gerd Pape (Gruppe C) siegreich. Trotz einiger Regenschauer kamen alle gut gelaunt ins Clubhaus. „ Es hat Spaß gemacht“, so Richie Wolter und seine Frau Renate. Beides Hockeyspieler und ehemalige Top-Schiedsrichter waren aus Braunschweig angereist. Aus 14 unterschiedlichen Clubs kamen die Golfer.

Reichhaltig der „Preistisch“: Astrid Lippmann hatte alle Hände voll die liebevoll verpackten Preise zu verteilen. Zu danken ist unseren Sponsoren: VGH Jens Grote, Industrievertretung Dieter Scholing, Gastronomie 78, Dr. Wolfgang Lindel, Sanitär-Küster und expert, dazu noch Jutta Köditz, die seit Jahren aus ihrer Privatschatulle jeweils 120 Bälle stiftet.

2017 findet das Turnier wieder statt, dieses Mal geht es nach Sieben Berge Rehden.

Siegfried Aberle Anbei die Ergebnisliste . Die Fotos schoss Ingo Rieck. 17.Juni 2016